DJ buchen: Diese 6 Dinge solltest du beachten!

Vermutlich buchst du nicht jeden Tag einen DJ. Das Gefühl, nicht alles darüber zu wissen, ist also ganz normal. Hier findest du sechs Tipps, die dir die Auswahl und Buchung eines DJs für dein Event hoffentlich leichter machen!

1 | Hörprobe Bietet der DJ die Musikgenres und Skills, die du suchst?

Wahrscheinlich hast du eine sehr genaue Vorstellung, welche Musik der DJ auf deiner Party spielen soll. Das ist für die DJ-Buchung auch wichtig: Wenn du dir zum Beispiel ein entspanntes House-Set für deine Pool-Party wünschst, solltest du dir sicher sein, dass du keinen Schlager-DJ buchst. Doch wie kannst du sichergehen, dass der DJ die Musikrichtung beherrscht, die du suchst?

Viele DJs versprechen viel. Wenn du auf einer DJ-Website liest, dass jemand alle Musikrichtungen beherrscht oder allen Wünschen gerecht wird, sei erstmal skeptisch. Wenn du einen Sprachkurs suchst und der Lehrer dir sagt, er könnte alle Sprachen gleich gut, wäre das auch etwas komisch. Es gibt definitiv DJs, die mehrere Musikgenres beherrschen aber genauso viele, die es nur behaupten.

Die Lösung ist, deinen Ohren zu vertrauen und schon vor deiner DJ-Buchung eine Hörprobe zu machen. Viele DJs haben Beispiel-Sets auf ihrer eigenen Website oder Plattformen wie Mixcloud hochgeladen. So kannst du dir ein gutes Bild machen, ob der DJ die Skills hat, die du suchst. Besonders aufschlussreich sind live entstandene Mixes, da die Übergänge und gespielten Songs unter realen Bedingungen entstanden sind. Fordere also in jedem Fall eine Hörprobe an, bevor du dich für die Buchung eines DJs entscheidest.

2 | Vorerfahrung Hat der DJ Erfahrung mit der Art von Events, für das du ihn buchst?

Auch für diesen Tipp gilt die Daumenregel, dass die wenigsten DJs alle Bedingungen gleich gut beherrschen. Events unterscheiden sich auf einer After-Work-Party gelten andere Regeln als auf einer Hochzeit, einem Geburtstag oder einem Firmenevent. Die Gäste haben unterschiedliche Erwartungen, du als Auftraggeber auch.

Zum Beispiel wird von einem Hochzeits-DJ viel stärker erwartet, Musikwünschen von Gästen nachzukommen als von einem Club-DJ. Das kann schwierig sein, wenn man es nicht gewohnt ist. Ein Club-DJ braucht im Gegenzug oft mehr Standvermögen, da seine Sets meist ohne Pause mehrere Stunden lang gehen, während DJs auf Hochzeiten oft während anderen Programmpunkten pausieren können.

Jeder DJ beherrscht also eine andere Umgebung am besten. Ich spiele zum Beispiel keine Hochzeiten, weil mein Stil aufzulegen besser zu Clubs, After-Work-Events oder Pool-Partys passt. Ob der DJ zu deinem Event passt, erfährst du meistens über seine Website. Falls dort keine Referenzen zu finden sind, frage einfach persönlich während der DJ-Buchung nach!

3 | Licht & Sound Dabei oder nicht dabei?

Drei Dinge braucht ein DJ, um auf deiner Party richtig einzuheizen: Controller, Licht und Soundsystem (und Drinks). Einen Controller oder Mixer bringt jeder DJ mit. Sie sind normalerweise immer im Preis inbegriffen. Bei Licht und Sound sieht es anders aus: Manche DJs bieten Licht- und Soundsysteme an und bringen sie direkt zu deinem Event mit, andere wiederum nicht.

Frage deinen Wahl-DJ also während der Angebotsphase, ob er ein Licht- und Soundsystem zu deiner Party mitbringen kann. Für dich ist das von Vorteil: Mietest du Licht und Sound von einem dritten Anbieter, wird es meistens teurer als wenn du alles zusammen mit dem DJ buchst. Ein weiterer Vorteil ist, dass der DJ sein Licht- und Soundsystem gut kennt und es keine technischen Probleme bei der Verbindung mit dem Controller geben wird. Außerdem hast du als Auftraggeber weniger Stress, da du nicht zwei externe Parteien managen musst.

4 | Kosten Nicht um den heißen Brei herumreden!

Wenn du einen DJ buchen willst, stehen neben Musikrichtung und Skills die Kosten wahrscheinlich an erster Stelle. Faktoren wie die Dauer deiner Party, die Anfahrtsstrecke und das mitgebrachte Equipment machen die DJ-Kosten für jede Party individuell. Wenn du auf der Website eines DJs pauschale Preise findest, sieh dir genau an, was bereits inklusive ist und was zusätzlich kommt. So kannst du die Gesamtkosten am besten einschätzen.

Es sind keine Preise angegeben? Das macht es etwas komplizierter – aber kein Weltuntergang! Teile dem DJ bei der Buchung einfach so früh wie möglich deine ungefähre Preisvorstellung mit. Sie zeigt dem DJ, was du dir grob vorstellst und sorgt dafür, dass die weitere Ausarbeitung eines Angebots unkomplizierter und schneller vorangeht, als wenn man lange um den heißen Brei herumredet. Im schlimmsten Fall teilt dir der DJ mit, dass eure Preisvorstellungen zu weit auseinander liegen – na und? Auch das bietet dir einen Vorteil: Du weißt gleich, was Sache ist und kannst weitersuchen.

5 | Vertrag Wichtige Eckpunkte festlegen.

Von wann bis wann soll der DJ auflegen? Welche Ausrüstungsgegenstände bringt der DJ mit? Wie ist die Haftungsregelung, wenn ein Partygast aus Versehen einen Drink über die DJ-Ausrüstung kippt? Diese und weitere Fragen legt ihr bei der DJ-Buchung am besten schriftlich in einem Vertrag fest, den ihr beide unterzeichnet. Das sichert dich als Auftraggeber und den DJ in gleichen Maßen ab.

Der Prozess ist einfach und funktioniert meistens so: Du teilst dem DJ bei der Buchung mit, welche Eckpunkte du gerne vertraglich festhalten möchtest. Nachdem ihr darüber gesprochen habt, sendet der DJ dir einen Vertrag zu, in dem alle wichtigen Punkte (Gage, Uhrzeit, Ausrüstung, Haftung etc.) angesprochen werden. Den unterschreibt ihr dann beide fertig! Themen wie Musikwünsche sind zwar auch wichtig, haben aber im Vertrag nichts zu suchen. Sie sind nämlich Teil der…

6 | Partyplanung Details vor dem Fest persönlich abstimmen!

Nachdem der DJ und du einen Vertrag mit den wichtigen Eckdaten unterzeichnet habt, ist es gut, ins persönliche Gespräch mit dem DJ zu gehen und weitere Details deiner Party abzuklären. In der Regel bietet der DJ dir das nach der Buchung auch direkt an. Je nach Vorlaufzeit zur Party muss das Gespräch nicht direkt nach der DJ-Buchung stattfinden – doch ein gewisser Zeitpuffer (z.B. zwei Monate) bis zum Event ist hilfreich.

Die Themen für das Planungsgespräch können vielfältig sein, unter anderem: Wie sieht der Zeitplan für dein Event aus? Welche Musikwünsche sollen berücksichtigt werden? Wie viele Steckdosen braucht der DJ für dein Equipment? Was Musikwünsche betrifft: Im Idealfall lässt du dem DJ bereits einen Monat vor dem Event eine Liste mit Wünschen zukommen, damit er sicherstellen kann, dass er die Songs auch dabei hat.

Noch ein Tipp: Hab nicht zu viele Musikwünsche – je mehr vorab festgelegte Songs der DJ spielen soll, desto weniger macht es Sinn, ihn zu buchen. Wenn 100% der Songs im Voraus feststehen, würde auch eine Spotify-Playlist reichen. Eine gute Faustregel ist, maximal 10% der gespielten Songs als Musikwunsch festzulegen. Wenn in der Stunde ungefähr 15 Songs à 4 Minuten gespielt werden und deine Party sechs Stunden geht, heißt das, dass ungefähr 9 Songs (15 Songs*6 Stunden/10 Prozent) auf deiner Wunschliste stehen sollten.

Setze dein neues Wissen in die Tat um: jetzt unverbindlich anfragen!

Ich hoffe, dass dir die sechs Tipps bei der Suche nach einem DJ für dein Event weiterhelfen konnten. Wenn du möchtest, kannst du deine Pläne direkt in die Tat umsetzen, indem du mir eine unverbindliche Buchungsanfrage stellst. Du bist bei mir richtig, wenn du einen DJ für Rap & Hip Hop, Reggaeton, Pop, House, EDM oder 2000er-Classics suchst. Ich freue mich drauf, mit dir die Details für dein Event zu besprechen. Wenn du Beispiel-Sets von mir zu den genannten Musikrichtungen suchst, findest du sie hier!

Schriftzug "Jetzt buchen!" vor zwei Briefumschlägen im Hintergrund